Wetter Messstation Abendrot

Foto: Ulf Köhler / Deutscher Wetterdienst

DIE VERMESSUNG DES WETTERS
bis 31.1.2022

Im Mittelpunkt des neuen Themas „Die Vermessung des Wetters“ stehen in der Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach Fragen nach den Messmethoden der Meteorologinnen und Meteorologen: Welche Daten werden erfasst, womit werden Wetterdaten gesammelt und wie entstehen Wettervorhersagen, die uns tagtäglich über Apps, Fernsehsendungen oder Radionachrichten begegnen?

Barometer, Thermometer, Anemometer, Hygrometer sind nur einige der Messgeräte, mit denen sich das Wetter erfassen lässt. Die Messmethoden sind dabei über die Jahrhunderte immer präziser geworden. Eine sechstägige Wettervorhersage ist heute immerhin so zuverlässig wie eine 24-stündige Vorhersage vor vierzig Jahren.
Mit der Erfindung des Thermometers und des Barometers im 17. Jahrhundert hatte die Wettervorhersage eine neue Grundlage erhalten. Aber erst im 19. Jahrhundert erkannte man, dass sich das scheinbar unberechenbare Wetter innerhalb gewisser Grenzen erforschen und vorhersagen lässt. Durch den technischen Fortschritt wurde seit den 1950er-Jahren die Datengrundlage der rechnerischen Wettervorhersage durch ein weltumspannendes Netz an Wettersatelliten, Radiowettersonden und Wetterradare erheblich verbessert.

Ein Film, der von dem YouTube und Umweltaktivisten Fabian Grischkat, produziert und moderiert wird, klärt ferner über die Arbeit des Deutschen Wetterdienstes auf. Besucherinnen und Besucher der Wetter- und Klimawerkstatt können somit erfahren, wie das Wetter vermessen wird.

DIE WEITEREN THEMEN IM ÜBERBLICK

FRÜHLING, SOMMER, HERBST & WINTER – DIE JAHRESZEITEN
Die Jahreszeiten werden in Zentraleuropa von deutlich spürbaren Wetterumschwüngen begleitet. Welches Wetter für welche Jahreszeit eigentlich typisch ist und warum das Wetter durch den Klimawandel so stark beeinflusst wird, dass die Jahreszeiten immer mehr verschwimmen, erfahren wir in diesem Themenmonat.

AUSWIRKUNGEN DES WETTERS UND DES KLIMAWANDELS
Der Klimawandel ist längst da. Auch in Deutschland spüren wir ihn schon. Wetterextreme wie Hitzewellen oder Starkniederschläge werden häufiger und heftiger. Der Hitze- und Dürresommer 2018 ist nur ein Beispiel von vielen dafür. Künftig wird sich dieser Trend noch verstärken. Anpassungen an den Klimawandel helfen, besser mit seinen Folgen umzugehen, Schäden zu verringern und noch existierende Chancen zu nutzen. In dem Themenmonat Auswirkungen des Wetter und des Klimawandels widmen wir uns dem Klima im Wandel und schlagen viele Möglichkeiten vor, das Klima zu retten.